"Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und keiner sonst!" (Jessaja 45, 22)

Gott ruft uns.

Er verlangt dabei gar nicht viel. Wir sollen uns einfach nur zu ihm hinwenden, zu ihm schauen, auf ihn schauen. Allein in dieser Hinwendung liegt bereits die Rettung. Sobald wir uns zum ihm, dem einzigen Gott hinwenden, geschieht gleichzeitig noch etwas anderes: Wer wenden uns nämlich von all den irdischen, geschaffenen Göttern - den Götzen - ab.

Auf mich hat Gott 50 Jahre gewartet, er hat 50 Jahre lang gerufen - geduldig, beständig. Ich lerne nach wie vor, ihm zuzuhören. Er spricht ruhig, sanft, er kennt keine Wut; zu leicht ist es auf den Lärm der Welt, auf das Geschrei der liebgewonnenen Götzen zu hören, sich wieder und wieder zu ihnen hinzuwenden und so wird das Leben zur ständigen Umkehr.

Ich habe mir nun vorgenommen, mich regelmäßig und ganz bewusst wieder zu ihm hinzuwenden. Was Gott mir dann sagt, zumindest das, was ich davon höre in all dem Lärm, schreibe ich in dieser Rubrik auf.

Ich bete, dass ich Gott eines Tages auf seinen Ruf aus vollem und reinem Herzen antworten kann:

"Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde." (Psalm 73, 25)

 

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