Lightkeeper (Band 1)

„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.“ (Joh 15,1)

In der vierten Vision steht der Hohepriester Jerusalems, Jeschua, vor Gott und er steht da in unreinen Kleidern, sprich: Er selbst ist nach dem Gesetz unrein. Dies bemerkt Satan, der Ankläger, natürlich sofort und tut was ein Ankläger eben tut. Doch der Herr denkt nicht dran, sich vor den Karren des Teufels spannen zu lassen. Er gibt Befehl, den Hohepriester mit reinen Festgewändern auszustatten. Danach setzt er ihn als Regenten über sein Land ein. Wieder kündigt Gott hier an, dass der Messias kommen wird. Er nennt ihn hier seinen Knecht, den man Gottes Sohn (Spross) nennen wird und er kündigt an, an einem einzigen Tag die Sünde des Landes auszulöschen.

In diesem Bild gibt es viel zu sehen:

In der zweiten Vision sieht Sacharja vier Hörner und vier Schmiede und bekommt vom Engel erklärt: Die vier Hörner stehen für (vier) Heidenvölker, die Israel unterdrückt, zerstört und das Volk Gottes in der Welt zerstreut und versklavt haben, die vier Schmiede hingegen sind die von Gott gesandten Mächte, die nun diese Heidenvölker niederwerfen.

Wir befinden uns immer noch bei den kürzlich unter der Führung Serubbabels aus babylonischer Gefangenschaft zurückgekehrten Juden. Noch deutlicher als Haggai verkündet Sacharja die Forderung Gottes, das sein Volk zu ihm umkehren solle. Gott zeigt ihm seine weiteren Pläne in Visionen, von denen im ersten Kapitel zwei aufgeschrieben sind:

„Das Ersehnte aller Heidenvölker wird kommen; und ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit erfüllen, (…) Die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste, spricht der HERR der Heerscharen; und an diesem Ort will ich Frieden geben!, spricht der Herr der Heerscharen.“ (Haggai 2,7-9)

„Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20)

Welch ein Versprechen. Vorausgegangen war die Aufforderung des Herrn an Serubbabel, die übrigen Propheten, den Hohepriester und das ganze Volk – eine Aufforderung, die gleichzeitig ein Versprechen war: „Bleibt stark und arbeitet am Tempel, denn ich bin bei euch! Ich habe euch aus Ägypten geführt, denn ich habe großes mit euch vor.“ Und dann die große Zusage, dass der Messias kommen wird und er wird zu allen Völkern kommen.

„So spricht der Herr der Heerscharen: Achtet doch aufmerksam auf eure Wege! Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm; und wer einen Lohn verdient, der legt ihn in einen durchlöcherten Beutel!“ (Haggai 1,5+6)

Was bisher her geschah:

Ja, ein Rückblick ist am Beginn dieses Buches der Heiligen Schrift durchaus angebracht, denn der Prophet Haggai spricht, wie Sacharja und der letzte Prophet des Alten Testaments Maleachi zu den aus babylonischer Gefangenschaft nach Juda zurück gekehrten Juden. Wir hatten ja bei Esra und Nehemia gesehen, wie eifrig sie mit dem Tempelbau begonnen hatten und wie schnell sie von diesem Eifer wieder abließen und sich verstärkt ums „Tagesgeschäft“ kümmerten. Das Buch Nehemia ist übersäht mit Lippenbekenntnissen des Volkes Gottes.

„Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.“ (Joh 17, 14)

Auch in den folgenden Tagen kämpfen die Juden erfolgreich und blutig gegen ihre Feinde im Persischen Reich. Auf die Bitte Esthers und mit der Erlaubnis Ahasveros werden die Söhne Hamans – obwohl schon im Kampf getötet – genau wie ihr Vater hingerichtet. Die Juden töteten 75000 Feinde, ihren Besitz rührten sie aber nicht an, denn der war nach dem Gesetz des Moses unrein.

„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins.“  (Joh 10,27-30)

Herrlich ausgestattet wie ein König verlässt Mordechai Ahasveros. Die Juden aber freuen sich über allen Maßen über ihre fast schon wunderbare Rettung durch Mordechai, den Retter aus ihrem eigenen Volk.

Nachdem sich die Wut des Königs gelegt hat, setzt er Mordechai an die Stelle Hamans, sowohl was dessen Haus, als auch, was dessen königlichen Ämter angeht. Nun war da aber noch das Problem mit dem Gesetz, das die Juden am 13. des Monats Adar zu Vogelfreien erklärte, die jeder Mensch umbringen und berauben durfte.

„Wer [anderen] eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ (Spr 26,27)

Das Essen ist lecker und der König spricht wieder sehr dem Wein zu. Es ist anzunehmen, dass Haman auch in diesem Punkt seinem Vorbild nacheifert. Mitten im Trinkgelage wiederholt Ahasveros sein Angebot, dass er Esther jeden Wunsch erfüllen würde und sei es das halbe Königreich.

„Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.“ (Mt 23,11)

Ahasveros ist begeistert und fordert Haman auf, dies genauso mit Mordechai zu machen. Dumm gelaufen!

Was ich noch sagen wollte ...

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